Wie wir daran arbeiten, unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren

September 20, 2021

Wir wissen, dass Herstellung, Transport und Entsorgung unserer Produkte Umweltauswirkungen und erhebliche Treibhausgasemissionen mit sich bringen, die zum Klimawandel beitragen. Wir arbeiten aktiv daran, unsere Klimaauswirkungen zu reduzieren und stellen gleichzeitig sicher, dass wir uns an bestehende medizinische Richtlinien anpassen. Wir stellen uns auch der Herausforderung, in Zukunft ein klimaneutrales Produkt zu entwickeln.

DE SoMe Blog 2

Wir arbeiten daran, unseren ökologischen Fußabdruck so weit wie möglich zu reduzieren. Die Optimierung des Energieverbrauchs, der Prozesslösungen, des Wasser- und Papierverbrauchs sowie die Minimierung von Abfall sind Ansatzpunkte zur Reduzierung der Umweltbelastung, ohne die Qualität unserer Produkte zu beeinträchtigen.

Wir führen detaillierte Ökobilanzen (Life Cycle Assessments, LCAs) für unsere LoFric-Produkte durch und können anhand dieser die Umweltauswirkungen quantifizieren, einschließlich eines CO2-Fußabdrucks für jedes Produkt.

Durch die Arbeit mit Ökobilanzen erfahren wir auch, welche Komponenten und Prozesse die höchsten Umweltauswirkungen haben. Dieses Wissen hilft uns, unsere Produkte zu verbessern und nachhaltiger zu machen.

Die Menge an Verpackungen, die bei unseren Anwendern anfällt, ist ein bekanntes Problem. Unsere Kartons wurden entwickelt, um unsere Produkte während der Lagerung und des Transports zu schützen, wobei sie leicht zu öffnen und zu verwenden sein und sich anschließend für den Transport zu einer Recyclingstation leicht zusammenfalten lassen müssen.

Wir arbeiten im gesamten Unternehmen in funktionsübergreifenden Teams daran, vorhandene Materialien zu ersetzen, um unsere Ökobilanz zu verbessern. Beispielsweise wurde die LoFric Sense-Verpackungsfolie im Jahr 2020 geändert und eine Barriereschicht aus Aluminiumoxid entfernt. Dies führte zu einer Verringerung des jährlichen CO2-Fußabdrucks von LoFric Sense, die in etwa einer zurückgelegten Strecke von 153.000 km mit einem Dieselauto entspricht.

Eine Kultur der Problemlösung war der Schlüssel zum Erfolg. Bei der Bewältigung von Herausforderungen haben wir gemeinsam Lösungen gefunden

Jeanette Häggedahl, Process Operator

Ein weiteres Beispiel ist das neue Beschichtungsverfahren, das an unserem schwedischen Produktionsstandort implementiert wurde. Dieses reduziert die Umweltbelastung, indem der CO2-Fußabdruck halbiert, der Wasserverbrauch fast vollständig eliminiert und umweltfreundlichere Chemikalien für die Katheter verwendet werden. Die funktionsübergreifende Zusammenarbeit und eine Kultur der Problemlösung waren der Schlüssel zum Erfolg des Projekts.

Seit wir 2016 den Produktionsstandort in Kazan erwarben, haben wir unsere Ziele für diesen Standort erweitert. Bei der Angleichung der Standards vor Ort an den Produktionsstandort in Schweden wurden bereits erhebliche Fortschritte erzielt. Dazu gehören:

  • Implementierung von Systemen zur Überwachung des Expositionsgrads gegenüber Lösungen und Chemikalien unter Verwendung der europäischen Höchstwerte.
  • Modernisierung des Lüftungssystems zur Reduzierung der Emissionen, denen unsere Mitarbeiter ausgesetzt sind
  • Verbesserte Ergonomie, einschließlich korrektem Schuhwerk, Sitzbänken, Schutzausrüstung und Arbeitsmethoden
  • Verbesserte Notfallausrüstung und Schulung

Dank der Zusammenarbeit zwischen unseren Produktionsstätten konnten wir eine bessere Arbeitsumgebung für unsere Mitarbeiter und den Planeten schaffen

Bertan Baran, Plant Manager

Wir sind stolz darauf, schon lange einen geringeren ökologischen Fußabdruck zu verfolgen. Und wir sind noch nicht am Ziel.

Erfahren Sie mehr zur Nachhaltigkeit bei Wellspect

Topics: #Now&ForTheFuture, Nachhaltigkeit