Verbesserung der Versorgung und Erforschung von Rückenmarkverletzungen mit dem Studienstipendium von Wellspect für Pflegekräfte (Klon)

März 30, 2022

Was kann ein Wellspect-Studienstipendium für Sie als medizinische Fachkraft leisten? Die jüngste Gewinnerin des EAUN-Studienstipendiums, gesponsert von Wellspect, Randi Steensgaard, Leiterin der klinischen Pflegeforschung des Rückenmarkzentrums in Westdänemark, leistet einen wertvollen Beitrag zur Versorgung und Erforschung von Rückenmarkverletzungen und unterstützt Patienten dabei, ein erfülltes Leben zu führen.

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Wellspect engagiert sich für Wissenschaft und Forschung und untersucht alle Aspekte der Verwendung unserer Produkte zum Blasen- und Darmmanagement. Lebenszyklusanalysen, klinische Studien und eine nachhaltige Produktion sind nur einige der entscheidenden Initiativen, die sicherstellen, dass wir unseren Anwendern sichere und umweltfreundliche Produkte anbieten. Und um die kontinuierliche Forschung zu unterstützen, stellen wir jedes Jahr in Partnerschaft mit der EAUN ein Studienstipendium bereit, das spezialisierten Pflegekräften im Bereich der Kontinenzversorgung zur Verfügung steht.

 

Mich faszinieren die Möglichkeiten für eine bessere Versorgung, Rehabilitation und Behandlung in der Zusammenarbeit im Team, wobei die gesamte gesundheitliche Situation des Patienten im Mittelpunkt steht. Jede klinische Behandlung sollte sich an die wertvollen Elemente des Lebens einer Person angesichts ihrer Behinderung anpassen und diese umfassen.

Randi Steensgaard, Leiterin der klinischen Pflegeforschung

Die Pflege von Rückenmarkverletzungen ist komplex und deckt viele wichtige biopsychosoziale Bereiche ab. Als Leiterin der klinischen Pflegeforschung am Zentrum für Rückenmarksverletzungen in Westdänemark waren Randis Hauptinteressensgebiete Wundprävention und -heilung, Blasen- und Darmpflege sowie Ernährung.

Wissensentwicklung und -transfer über die SCI-Zentren in Dänemark und den nordischen Ländern hinweg war in den letzten Jahren Randis wichtigster Schwerpunkt.

NutriNord SCI

Zusammen mit einer Gruppe interprofessioneller Kollegen aus Norwegen, Schweden und Dänemark ist Randi Mitbegründerin einer nordischen Initiative – NutriNord SCI, ein multidisziplinäres Netzwerk für Angehörige der Gesundheitsberufe, die an Themen im Zusammenhang mit Ernährung und QSL interessiert sind und die an der Entwicklung relevanter Materialien zur Patientenaufklärung mitarbeiten möchten. Sie haben sich selbst die Aufgabe gestellt:

  • Austausch und Diskussion zur Forschung, Herausforderungen, Erfahrungen und Wissen in Zusammenhang mit Rückenmarkverletzungen und Ernährung sowie Planung gemeinsamer Projekte
  • Stärkung des Bildungsansatzes zum Thema Ernährungsthemen für Verbraucher und für Angehörige der Gesundheitsberufe

Eine Rückenmarkverletzung kann zu einer dauerhaften Behinderung führen, begleitet von erheblichen Veränderungen in den Möglichkeiten, das Leben zu führen, das man sich vorgestellt und geplant hat.

Randi möchte, dass ihre Forschung dem Patienten direkt zugute kommt. Ihre Forschungsarbeit trägt den Titel: „Patientenbeteiligung in der Rehabilitation fördern – Patientenperspektive pflegen“. Es war eine hervorragende Möglichkeit, die akademischen Disziplinen des Schreibens und Zusammenstellens von Daten mit der Begegnung mit ihren Patienten als spezialisierte Krankenschwester zu kombinieren.

Eine Rückenmarkverletzung kann zu einer dauerhaften Behinderung führen, begleitet von erheblichen Veränderungen in den Möglichkeiten, das Leben zu führen, das man sich vorgestellt und geplant hat. Die Beteiligung des Patienten ist ein entscheidender Faktor bei der Erstellung des richtigen Rehabilitationsprogramms, da jeder Mensch untetrschiedliche, individuelle Bedürfnisse hat.

Nachdem sie ihre Dissertation im Juli 2020 erfolgreich vorgestellt hat, konzentriert sich Randis Forschung nun darauf, wie Pflegekräfte durch eine verstärkte Patientenbeteiligung den Patienten mit einer Querschnittlähmung auf dem Weg zu einem sinnvollen Leben begleiten und unterstützen können.

Randi und Mitarbeiter entwickelten vier neue Pflegeinitiativen, die darauf abzielen, Zeit und Raum für die Beteiligung des Patienten während der gesamten Rehabilitationsbehandlung zu schaffen.

Was mein Interesse am meisten weckt, ist das Gesamtziel der Rehabilitation: den Patienten dabei zu unterstützen, maximale Autonomie, Unabhängigkeit und Funktion zu erreichen und ein sinnvolles Leben nach einer QSL zu erreichen

Ihre Arbeit demonstrierte die entscheidende Rolle der Pflegekraft bei der Anpassung der Rehabilitation an die wichtigen Bestandteile des Lebens eines Patienten, unter der Berücksichtigung seiner zukünftigen Lebensumstände und dem Leben mit einer QSL. Durch die Bereitstellung eines Forums für die Patienten, um ihre Werte, Routinen, Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken, hatten die Pflegekräfte außerdem die Möglichkeit, ihr Wissen über die Perspektive des Patienten zu erweitern, was zu einem gezielteren Rehabilitationsprozess führte.

„Was mich am meisten interessiert, ist das Gesamtziel der Rehabilitation: den Patienten dabei zu unterstützen, maximale Autonomie, Unabhängigkeit und Funktion zu erreichen und ein sinnvolles Leben nach einer Querschnittlähmung zu führen. Die Beteiligung des Patienten an der Rehabilitation, angepasst an die Wünsche, Bedürfnisse und Überzeugungen des Patienten, ist von großer Bedeutung für den Erfolg der Rehabilitation. Mein Wunsch ist es, zu wissenschaftlichen Erkenntnissen darüber beizutragen, wie wir als Angehörige der Gesundheitsberufe zu diesen Bemühungen beitragen können“, sagt Randi.

Für Pflegepersonal - Studienbeihilfen beantragen

Topics: Rückenmarkverletzung, Studienbeihilfe, Rehabiliation